Wichtigste Punkte

  • Rekordreichweite für Mitsubishi: Der Eclipse Sportback 2027 erreicht 604 km Reichweite dank der CMF-EV-Plattform aus der Renault-Nissan-Allianz.
  • Lucid Motors patentiert den Cosmos: Lucids erstes erschwingliches Elektro-SUV zielt direkt auf das Model Y und den Rivian R2 im volumenstarken Premiumsegment.
  • Leapmotor-Expansion in Ozeanien: Der B03X ist für den australischen Markt bestätigt und positioniert sich als direkter Konkurrent des BYD Atto 2 im Segment der kompakten Elektrofahrzeuge.

Mitsubishi kehrt zurück: Der Eclipse Sportback peilt 604 km mit der CMF-EV-Plattform an

In der europäischen Elektromobilitätslandschaft, wo jede Ankündigung im allgemeinen Rauschen unterzugehen droht, hat Mitsubishi beschlossen, mit einer präzisen und schwer zu ignorierenden Zahl wieder aufzutauchen: 604 Kilometer deklarierte Reichweite für den neuen Eclipse Sportback 2027. Das Modell, ein Crossover mit Fastback-Silhouette, der den Namen eines der beliebtesten Coupés der Neunzigerjahre ideell wieder aufgreift, basiert auf der CMF-EV-Plattform – derselben Architektur, die bereits unter der Karosserie des Renault Scenic E-Tech und des Nissan Ariya ihre Reife unter Beweis gestellt hat. Für Mitsubishi, das in den letzten Jahren auf dem europäischen Markt zunehmend an Boden verloren hat, ist dies ein strategischer Schritt mit hohem Risiko und hohem Potenzial. Die deklarierte Reichweite würde den Eclipse Sportback, sofern sie im realen WLTP-Zyklus bestätigt wird, zu einem der effizientesten Elektro-Crossover im C-D-Segment machen – vor mehreren direkten Konkurrenten. Das Sportback-Design mit seiner fließenden Silhouette ist nicht nur Ästhetik: Es reduziert den Luftwiderstandsbeiwert und trägt direkt zur Reichweitenverlängerung bei. Die vollständigen technischen Details – Motorleistung, Batteriekapazität, Ladezeiten – wurden noch nicht offiziell veröffentlicht, doch die Wahl der CMF-EV-Plattform legt ein Batteriepaket in der Größenordnung von 87 kWh netto nahe, kompatibel mit Schnellladung bis zu 150 kW.



Mitsubishi Eclipse Sportback 2027: 604 km Reichweite mit ... - Foto 1

Lucid patentiert den Cosmos: Der Preiskampf bei Premium-Elektro-SUVs verschärft sich

Auf der anderen Seite des Atlantiks hat Lucid Motors Design-Patente für den Cosmos eingereicht – seinen ersten Versuch, in den Massenmarkt einzutreten, ohne auf die technologische Identität zu verzichten, die die Air zu einer der effizientesten Elektrolimousinen der Welt gemacht hat. Der Cosmos ist ausdrücklich darauf ausgelegt, mit dem Tesla Model Y und dem Rivian R2 zu konkurrieren – zwei Referenzmodelle, die die Grenzen des Elektro-SUV-Segments zwischen 40.000 und 60.000 Dollar in den USA definieren. Der Schritt ist bedeutsam, weil Lucid seinen Ruf mit Fahrzeugen über 100.000 Dollar aufgebaut hat und der Sprung in den Massenmarkt eine Kostenkomprimierung in der Produktion erfordert, die allein durch Technologie nicht garantiert werden kann. Das Design-Patent offenbart klare Linien, eine kompakte Crossover-Silhouette mit hohem Dach und großzügigen Glasflächen – kohärent mit der Ästhetik des kalifornischen Herstellers, aber klar auf familiäre Praktikabilität ausgerichtet. Saudi-Arabien, über den Fonds PIF, bleibt der Hauptaktionär von Lucid und hat ein vitales Interesse daran, die Marke bis 2028 auf signifikante Produktionsvolumina zu skalieren. Der Cosmos könnte der Schlüssel zu diesem Übergang sein.



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Skoda Peaq und Leapmotor B03X: Elektromobilität mit sieben Sitzen und in Schwellenmärkten

In Europa hat Skoda den Innenraum seines mit Spannung erwarteten Peaq enthüllt – des elektrischen Siebensitzer-SUVs, das den Raumbegriff im elektrischen Familiensegment neu definieren soll. Der Designansatz ist erklärtermaßen minimalistisch: klare Flächen, nachhaltige Materialien und eine Fahrgastraumgestaltung, die Modularität gegenüber technologischer Inszenierung bevorzugt. Die dritte Sitzreihe, die bei Elektro-SUVs oft dem Batteriepaket geopfert wird, scheint hier tatsächlich für Erwachsene nutzbar zu sein – zumindest nach den ersten vom Werk in Mladá Boleslav veröffentlichten Bildern. Der Peaq fügt sich in die Modellpalette der Volkswagen-Gruppe als zugänglichere Alternative zum Audi Q7 e-tron und zum Volkswagen ID.7 Tourer ein und setzt auf ein Raum-Preis-Verhältnis, das im Segment schwer zu replizieren ist.



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Auf der anderen Seite des Globus hat Leapmotor – die chinesische Marke, die dank der Partnerschaft mit Stellantis nach Europa gekommen ist – die Markteinführung des B03X in Australien bestätigt. Das Fahrzeug, ein kompakter Elektro-Crossover, ist als direkter Konkurrent des BYD Atto 2 positioniert, eines Modells, das auf dem australischen Markt bereits bedeutende Marktanteile durch einen aggressiven Preis und eine großzügige Serienausstattung gewonnen hat. Der B03X setzt auf dieselbe Formel, mit dem zusätzlichen Vorteil, auf das Händlernetz und die Logistikinfrastruktur von Stellantis zurückgreifen zu können, das in Australien eine gefestigte Präsenz unterhält. Für den ozeanischen Markt, der historisch von Pickups und Verbrenner-SUVs dominiert wird, stellt das Auftreten zweier chinesischer Marken im direkten Wettbewerb einen Beschleuniger der Elektromobilitätswende dar, der nicht unterschätzt werden sollte.

Der entscheidende Hybridvergleich: Kia Telluride 2027 gegen Toyota Grand Highlander 2026

Im Segment der Drei-Reihen-SUVs stellt der Vergleich zwischen dem Kia Telluride 2027 und dem Toyota Grand Highlander 2026 in den jeweiligen Hybridvarianten eine der interessantesten Auseinandersetzungen auf dem nordamerikanischen Markt dar. Der Telluride bringt in seiner aktualisierten Version einen für das Modell neuen Hybrid-Antriebsstrang mit, während der Grand Highlander auf das bereits bewährte PHEV-System der TNGA-K-Plattform von Toyota zurückgreifen kann. Zwei unterschiedliche Philosophien: Kia setzt auf Geräumigkeit und wahrgenommenen Wert, Toyota auf eine durch Jahrzehnte von Hybridfahrzeugen auf der Straße zertifizierte Zuverlässigkeit. Laut den ersten verfügbaren Vergleichsanalysen behält der Grand Highlander einen Vorteil beim deklarierten Verbrauch im kombinierten Zyklus, während der Telluride beim Innenraumplatz und der Bordelektronik aufholt. Beide Modelle konkurrieren um ein Marktsegment – amerikanische Familien mit drei oder mehr Kindern und Allradantrieb-Bedarf –, das im Jahr 2026 in den USA über 800.000 Einheiten jährlich umfasst.