Wichtigste Fakten

  • Ultra-limitierte Serie: Nur 9 Exemplare produziert – sämtlich vergeben, noch bevor die offizielle Pressemitteilung die Redaktionen erreichte.
  • Kooperation Morgan × Pininfarina: Aluminiumkarosserie auf der CX-Generation-Plattform (Morgans aktueller Leiterrahmen aus Aluminium) mit handlaminierten Teak-Verkleidungen, Schichtstärke je 0,6 mm.
  • Strukturell marktentzogen: Zuteilung ausschließlich per Privateinladung; kein Händlerkanal, keine Warteliste – Auslieferungen zwischen Q4 2026 und Anfang 2027.

Neun Exemplare. Bereits Geschichte.

Die Morgan Midsummer Coupé × Pininfarina existiert offiziell seit Juni 2026 – für den Markt ist sie jedoch bereits ein Phantom. Die 9 geplanten Exemplare wurden per Direkteinladung an einen geschlossenen Kreis privater Sammler vergeben, bevor auch nur eine einzige Pressemitteilung verschickt wurde. Kein öffentlicher Listenpreis, kein Händlernetz, keine Warteliste. Der geschätzte Basispreis liegt zwischen 235.000 und 250.000 Euro – eine Summe, die je nach Umfang der Coachbuilt-Individualisierungen (maßgefertigte Karosseriearbeiten im Auftrag des Käufers) durch Pininfarina erheblich steigen kann, da diese naturgemäß keinem Standardtarif folgen.



Morgan Midsummer Coupé × Pininfarina: 9 Exemplare – Berei... - Foto 1

Aluminium, Teak und sechs Zylinder von BMW



Morgan Midsummer Coupé × Pininfarina: 9 Exemplare – Berei... - Foto 2

Unter der Karosserie übernimmt das Midsummer Coupé die Aluminium-Plattform CX-Generation und trägt einen turboaufgeladenen Dreiliter-Reihensechszylinder aus dem Hause BMW mit 340 PS, gekoppelt an ein ZF-Achtgang-Automatikgetriebe. Das Leergewicht liegt bei rund 1.000 kg – ein Wert, der die verfügbare Leistung in eine geschätzte 0-100-km/h-Zeit von rund 4 Sekunden übersetzt. Keine Überraschungen auf der Leistungsseite: Es ist eine Morgan, konstruktionsbedingt auf Leichtbau ausgelegt.

Das Detail, das alles verändert

Was dieses Coupé von der Midsummer Barchetta von 2024 – jener 50-Einheiten-Serie – grundlegend unterscheidet, ist die Handschrift von Pininfarina im Innenraum. Hunderte hauchdünner Lagen laminiertes Teakholz, jeweils nicht mehr als 0,6 mm stark, werden von Hand auf die Aluminiumkarosserie geformt und aufgetragen. Das ist Coachbuilding im buchstäblichsten Sinne: handwerkliche Präzisionsarbeit (Verbindung von Manufaktur und Industriefertigung), die Zeit kostet – weshalb die Auslieferungen an die neun Auftraggeber zwischen dem letzten Quartal 2026 und Anfang 2027 erwartet werden.