Die wichtigsten Punkte
- Design: Internes Display mit 7,8 Zoll im 4:3-Format, externes Display mit 5,5 Zoll, Dicke von 4,5 mm im aufgeklappten Zustand.
- Technik: A20 Pro Chip in 2-Nanometer-Fertigung, 12 GB RAM, Scharnier aus Flüssigmetall-Legierung, Titanrahmen, Touch ID statt Face ID.
- Markt: Geschätzter Preis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar in den Vereinigten Staaten, anfänglich begrenzte Produktion, möglicher stufenweiser Marktstart.
Das erste Falt-Smartphone mit 4:3-Display
Apple bereitet sich darauf vor, im September gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem 18 Pro Max sein erstes faltbares Smartphone vorzustellen. Der wahrscheinlichste Name lautet iPhone Ultra, wobei auch Alternativen wie iPhone Fold oder iPhone Flip im Raum stehen. Das Gerät setzt auf ein Buch-Design ähnlich den Konkurrenzmodellen von Samsung und Google, hebt sich jedoch durch das Seitenverhältnis des internen Displays ab, das mit 4:3 wie bei den iPads festgelegt ist und eine Diagonale zwischen 7,76 und 7,8 Zoll aufweist. Im geschlossenen Zustand übernimmt ein externes Display mit 5,5 Zoll die alltäglichen Funktionen.

Materialien und das Ziel eines "faltenlosen" Displays
Die größte technische Herausforderung betrifft die mittlere Falzlinie, die Achillesferse aktueller Falt-Geräte. Apple soll ein Scharnier aus einer Flüssigmetall-Legierung in Kombination mit einem Titanrahmen entwickelt haben, mit dem Ziel, eine optisch faltenfreie Oberfläche zu erreichen. Die angegebene Dicke beträgt 4,5 mm im aufgeklappten und etwa 9,5 mm im zugeklappten Zustand, bei einem Gewicht unter 250 Gramm – Werte, die es zum dünnsten je produzierten iPhone machen würden.

A20 Pro Chip und reduziertes Kamerasystem
Das Gerät wird mit dem A20 Pro Chip ausgestattet sein, der von TSMC im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, ergänzt durch 12 GB RAM und das Betriebssystem iOS 27, das Multitasking-Funktionen mit geteiltem Bildschirm einführt, die speziell für das interne Display konzipiert sind. Beim Kamerasystem soll sich Apple für nur zwei rückseitige Sensoren mit 48 Megapixel entschieden haben, Weitwinkel und Ultraweitwinkel, ohne Teleobjektiv. Aus Gründen der Bauhöhe wird Face ID durch einen Touch ID-Sensor ersetzt, der in die seitliche Taste integriert ist.
Hoher Preis und begrenzte Produktion
Schätzungen deuten auf einen Preis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar in den Vereinigten Staaten hin, während in China von einem Grundpreis von 14.999 Yuan die Rede ist. Es wäre das teuerste Produkt, das Apple je auf den Markt gebracht hat. Die anfängliche Verfügbarkeit dürfte aufgrund der komplexen Montage und strenger interner Qualitätskontrollen begrenzt sein. Einige Quellen vermuten einen stufenweisen Marktstart mit Priorität für den US-Markt sowie einen möglichen Graumarkt, auf dem der Preis in den ersten Monaten 5.000 US-Dollar übersteigen könnte.

Ein bereits umkämpfter Markt
Die Ankunft des iPhone Ultra fällt mit der Erweiterung der Galaxy Z Fold-Reihe von Samsung zusammen. Apple setzt auf das 4:3-Format und eine darauf optimierte Software, muss sich jedoch mit der Preisfrage und dem Risiko von Produktionsverzögerungen auseinandersetzen – manche Gerüchte schließen eine Verschiebung auf 2027 nicht aus. Das Gerät positioniert sich zwischen Smartphone und Tablet, eine Kategorie, die Apple von Grund auf neu zu definieren versucht.
